Als Margit und Hubert vor annähernd 40 Jahren nach Portugal kamen, gab es keine anthroposophischen Einrichtungen und auch das Konzept der Waldorfpädagogik war kaum bekannt. Margit, die in Deutschland bereits mit der anthroposophischen Bewegung verbunden war, setzte sich aus Mangel einer alternativen Schulbildung in Portugal für das Entstehen einer Waldorfschule ein. Die 'Escola Primavera', die 1988 auf Vinha Velha eröffnete, war die erste Waldorfschule in ganz Portugal, die über acht Jahre das Leben auf Vinha Velha bereicherte.

Im Sommer wurden über viele Jahre Ferienlager organisiert, an die sich die Vinha Velha Kinder noch heute mit Freude erinnern. Seit 2016 finden Sommeraktivitäten der nahegelegenen Waldorfschule aus Figueira statt.

Seit mehreren Jahren werden auf Vinha Velha immer wieder Jugendliche mit besonderem Unterstützungsbedarf betreut und auf ihren Schulabschluss vorbereitet, in Kooperation mit deutschen Trägern vorort.
Die Heranwachsenden werden aktiv in den Arbeitsalltag und das Leben der Gemeinschaft integriert. Ziel ist es, ihnen in einer reizarmen Umgebung, Möglichkeiten zu geben Soziale Kompetenzen zu Erlenen, Verantwortung zu übernehmen und sie in ihrer Verselbstständigung zu Unterstützen.

Ab November 2017  beginnt  in Vinha Velha das Projekt "A Hortinha", Kinderbetreuung für 3 bis 5-jährige, die von einer internationalen Eltern-Initiative organisiert wird.

Vinha Velha möchte auch in Zukunft ein Ort für pädagogische Arbeit sein.